Grundbucheintrag

Seit vorgestern stehen wir offiziell im Grundbuch! ­čÖé Das Grundst├╝ck geh├Ârt also jetzt… naja, genaugenommen immer noch nicht ganz uns. Aber wir d├╝rfen es jetzt bezahlen. Derweil sind bereits Leitungen bis zu unserer Grundst├╝cksgrenze verlegt worden, von denen man leider nichts sieht.

Tausche Kiefer gegen Mehlbeere

baumtreppe Laut amtlicher Vermessung w├╝chse, w├╝rden wir das Haus so bauen wie bisher geplant, die Kiefer ungef├Ąhr da, wo sp├Ąter die Haust├╝r sein soll. Bei dem Baum handelt es sich um eine Waldkiefer mit einem Umfang von mehr als 80 Zentimetern, und ist daher besonders sch├╝tzenswert. Bedeutet: Um sie f├Ąllen zu d├╝rfen, ben├Âtigen wir eine Ausnahmegenehmigung. Gestern war eine nette Mitarbeiterin des zust├Ąndigen Umweltamtes vor Ort und hat die Kiefer begutachtet.

Ergebnis: Wir d├╝rfen f├Ąllen! Aber nat├╝rlich nicht einfach so, sondern nur wenn wir daf├╝r zwei neue B├Ąume pflanzen. Der Umfang der „Ersatzpflanzung“ richtet sich nach dem Umfang des Baumes, und wir k├Ânnen aus diversen Laubb├Ąumen ausw├Ąhlen, zum Beispiel: Schwedische Mehlbeere. Die sieht ganz h├╝bsch aus.

Warten auf den Lageplan

M├Âglicherweise steht eine gro├če Kiefer auf unserem Grundst├╝ck. M├Âglicherweise? Auf dem ├ťbersichtsplan vom Grundst├╝ck waren keine B├Ąume eingezeichnet. Und man kann nur sch├Ątzen, wo die Grundst├╝cksgrenzen in der Natur genau liegen. Deshalb warten wir auf den amtlichen Lageplan, den der Vermesser gerade erstellt.

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Dienen und herrschen. (Der Notartermin.)

Termin beim Notar in Charlottenburg. Bei so einer Beurkundung wird haupts├Ąchlich vorgelesen. N├Ąmlich der vollst├Ąndige Vertrag, von Anfang bis Ende. F├╝r uns sogar zweimal: erst der Kaufvertrag, dann der Erschlie├čungsvertrag. Und wo wir schon einmal in Charlottenburg waren, haben wir die Formalit├Ąten f├╝r die Bestellung der Grundschuld zur Finanzierung auch gleich noch erledigt.

Bei den ganzen Fachbegriffen der Juristensprache kann man ganz sch├Ân ins Schwitzen kommen. Leitungen und Zufahrt m├╝ssen ├╝ber die Nachbargrundst├╝cke herangef├╝hrt werden, Stichwort: Grunddienstbarkeit. Da unser Grundst├╝ck am Ende des Weges liegt, sind wir nur Nutznie├čer, die anderen Grundst├╝cke dienen uns. Unser Grundst├╝ck ist „das herrschende Grundst├╝ck“. Muhaha.

Wirklich m├Ąchtig f├╝hlen wir uns noch nicht, denn so richtig geh├Ârt das Grundst├╝ck erst uns, wenn diverse Eintragungen im Grundbuch gel├Âscht sind, die Grunderwerbssteuer bezahlt und das Grundpfandrecht eingetragen ist, der Kaufpreis beglichen ist und das Grundbuchamt das Grundst├╝ck schlie├člich auf uns umgeschrieben hat. (Das zust├Ąndige Grundbuchamt soll nicht das schnellste sein.)┬áAber wir sind jetzt einen Schritt weiter.

├ťbrigens, so sieht es aus, das Grundst├╝ck:

Unser Grundst├╝ck.